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...unser Biergarten ist einzigartig...

...nicht nur in Bodenmais sondern im ganzen Landkreis Regen!

So haben wir im Rothbacher Hof den einzigen  "original Bayerischer Biergarten"
der nach der (bayerischen Biergartenverordnung von 20. April 1999)
allen Anforderungen entspricht und im Landkreis Regen genehmigt wurde.

Mit seinen alten Kastanienbäumen ist er ein echtes Highlight unseres Hotels
und lädt zum Verweilen mit bayrischem Flair ein. Im Sommer servieren 
wir Ihnen dort eine Auswahl an bayerische Schmankerln wie z.B. Radibrot, 
Brotzeitplatte mit Geräuchertem, an Obazten...

Aber auch Grillabende mit Spanferkel und der sonntägliche
Weißwurstfrühschoppen mit Livemusik fehlen natürlich nicht!

 

 

Die Geschichte der Biergärten.

Nach alten Überlieferungen haben wir die Einrichtung der Biergärten der
katholischen Kirche und zwei ihrer Heiligen zu verdanken. Gemäß der
bayerischen Brauordnung aus dem Jahre 1539, durfte Bier nur zwischen
dem Fest- und Feiertag des heiligen St. Michael (am 29. September) und
dem Ehrentag des heiligen Georg (am 23. April) gebraut werden.

Da im Sommer höchste Brandgefahr beim Biersieden bestand, war das
Brauen in dieser Zeit verboten, weshalb für diese Zeit ein Biervorrat angelegt
werden mußte. Um die Haltbarkeit dessen zu erhöhen, wurde das letzte
Bier etwas stärker eingebraut: das sogenannte Märzenbier, welches den
Sommer über verkauft werden sollte.

Allerdings bestand immer noch das Problem, wie das Bier kühl gehalten
werden sollte. Die Lösung war schließlich der Bau von Bierkellern! Vorbild
waren dabei die Keller der Privathaushalte, die damals zur Lagerung
verderblicher Vorräte dienten. Die Kellerräume der Brauereien waren
durch die Produktion belegt.

In der Nähe oder meist direkt neben dem Brauhaus entstanden deshalb
spezielle Bierkeller. Der hohe Grundwasserspiegel in München ließ es jedoch
nicht zu, dass diese tief genug angelegt werden konnten, weshalb im
Winter Eis in Stangen aus den umliegenden Weihern gesägt werden musste
um das Bier zu kühlen. Zusätzlich wurden große Bäume – meist Kastanien –
gepflanzt um Schatten zu spenden. Dadurch entwickelte sich die Kastanie mit
ihren großen Blättern zum traditionellen Biergartenbaum. Da die Brauer ihr Bier
direkt an die Bevölkerung verkaufen wollten, wurden Tische und Bänke unter die
Bäume gestellt und das kühle Bier feilgeboten.

Münchens Wirte liefen Sturm dagegen, denn die Brauer, so ihr Argument, sollten
die Wirte beliefern und nicht an jedermann ihr Bier verkaufen. Um einer Rebellion
vorzugreifen, lenkte der Bayernkönig Ludwig I. ein:

Er genehmigte zwar den Bierausschank über den Kellern, verbot den Brauern
aber Essen zu verkaufen. Wer seine Maß Bier also unter den Kastanienbäumen
genießen wollte, musste seine Brotzeit selbst mitbringen. Daran hat sich in den
klassischen Biergärten bis auch nichts geändert und es ist weiterhin eine beliebte
Tradition.